Orgel-Steckbrief
- Baujahr: 1884
- Erbauer: Franz Strommer
- 1-manualig, Pedal (I. C-f3,P. C-f1)
- mechanische Register- und Spieltraktur
- Schleifladen
- 9 klingende Register
Disposition
I. MANUAL
- Prinzipal 8′
- Coppel 8′
- Salicional 8′
- Octav 4′
- Octav 2′
- Mixtur II 1 1/3‚
P. PEDALWERK
- Subbass 16′
- Octavbass 8′
- Quintbass 5 2/3‚
Galerie













Hörbeispiele
Weiterführende Links, Quellenverweise
Aus der Chronik der Pfarre Manhartsbrunn
Die erste Orgel wurde wahrscheinlich 1786/87 erbaut.
1865 – Orgelrestaurierung
1872 – Die Orgel wurde repariert. Kosten 5 fl.
1873 – Die Orgel wurde wieder repariert. Kosten 02 fl 10 kr.
1883 – Die Orgel konnte kaum noch gspielt werden.
1884 – Der Orgelbauer Franz Strommer aus Wien errichtete um 1.200 fl eine neue Orgel, sie hatte 414 Pfeifen.
1885 – Wegen der großen Feuchtigkeit in der Kirche war die neue Orgel ni den Wintermonaten nicht zu spielen. So kam es in den Nachtbarorten zu dem Sprichwort „In Manhartsbrunn ist die Orgel eingefroren“.
1916 – 8. – 13. Mai Restaurierung der Orgel durch Orgelbauer Ullmann. Die genauen Kosten sind nicht ersichtlich. Der Religionsfond zahlte 130 und die Gemeinde 20 Kr.
1919 – Am 24. März mußte die Orgel wieder repariert werden. 293
Kronen und 90 Heller wurden dafür bezahlt.
1953 – Die Orgel wurde einer Generalreparatur unterzogen. Seit
Kriegsende (Beschuß April 1945) konnte sie nicht mehr benutzt werden.
Gleichzeitig wurde ein elektrisches Orgelgebläse eingebaut. Die Arbeiten
wurden vom Orgelbauer Kauffmann aus Wien durchgeführt. Die Kosten
betrugen 19.500,- Schilling. Die Verpflegung der Arbeiter übernahmen
Familien aus der Pfarrgemeinde.
1970 – Vom 8. bis 2. Juni unterzog der Orgelbauer Guthahn aus Wr.
Neustadt dei Orgel ciner Generalüberholung. Die Kosten beliefen sich auf
8.300,- Schilling. Mit Kost und Quartier waren es dann ca. 10.000,-
Schilling.
1994 – Oktober – Generalsanierung durch Orgelbauer Hiebner aus Obersdorf. Die Orgel wurde vollständig zerlegt, gereinigt, beschädigte Teile repariert, gestrichen und nach dem Zusammenbau neu gestimmt. Die Kosten betrugen 45.200,- Schilling.
