St. Martin / Lassee, Niederösterreich

Orgel-Steckbrief

  • Baujahr: 1973/1974
  • Erbauer: Gregor Hradetzky, Krems a.d. Donau
  • 2-manualig, Pedal (I. HW + II. RP C-f3,P. C-f1)
  • mechanische Register- und Spieltraktur
  • Schleifladen
  • 11 klingende Register
  • Spielhilfen

Disposition


I. HAUPTWERK

  • Rohrflöte 8′
  • Prinzipal 4′
  • Waldflöte 2′
  • Mixtur IV-VI 2 2/3
  • Sesquialtera

SPIELHILFEN / KOPPELN

  • RP/HW
  • RP/P
  • HW/P

II. RÜCKPOSITIV

  • Gedeckt 8′
  • Rohrflöte 4′
  • Oktave 2′
  • Quint 1 1/3

P. PEDALWERK

  • Subbaß 16′
  • Gedecktbaß 8′
  • Choralbaß 4′

Hörbeispiele

Hörbeispiel 1
Hörbeispiel 2
Hörbeispiel 3
Hörbeispiel 4

Galerie

Weiterführende Links, Quellenverweise

Aus der Festschrift zur Orgelweihe:

„Beschreibung unserer neuen HRADETZKY – Orgel

Die neue Orgel der Pfarrkirche zum hl. Martin in Lassee wurde von der Orgelbaufirma Gregor Hradetzky, Krems a.d. Donau, im Jahre 1973 gebaut und im Mai 1974 aufgestellt und intoniert.

Sie ist als rein mechanisches Schleifladenwerk, im Sinne der Rückführung auf die klassischen Prinzipien des Orgelbaues, mit Hauptwerk, Rückpositiv und Pedal gebaut. Die 12 klingenden Register des Werkes verteilen sich laut Disposition auf 5 Register im Hauptwerk, 4 Register im Rückpositiv und 3 Register im Pedal. Das Pfeifenwerk der Orgel umfaßt [sic!] 863 Pfeifen, hievon sind 42 Pfeifen aus Mahagoni, 821 Stück aus Zinn. Die Ausführung sämtlicher Holzteile des Orgelwerkes ist in Mahagoni oder Eiche. Die Registerzüge sind aus Palisander, die Holzabstrakten aus amerikanischer Oregon-Pine. Der Spielschrank ist in Eiche gefertigt. Die Tasten der zwei Manuale sind aus Ebenholz, die Halbtöne mit Elfenit belegt. Die Koppeln sind nach dänischer Art gebaut. Die Windversorgung erfolgt durch ein geräuscharmes Gebläse, wobei besonders das Balgsystem absolute Windfestigkeit des gesamten Orgelwerkes garantiert. Das Pfeifenwerk ist in Anlehnung an die Charakteristik der klassischen Periode der österreichischen Orgeln auf Vollwind intoniert, um die feinen Unterschiede der Klangfarben deutlich zu machen.“